Covergestaltung für Indie-Autoren: Fünf Tipps für e-Book-Schreiber

Im RLogo Quick, quick, slow - Tanzclub Lietzenseeahmen der Blogparade für Xinxii soll ich über unsere Cover für die Tanzserie „Quick, quick, slow – Tanzclub Lietzensee“ schreiben. Seit zwei Jahren gestalte ich neben der Schreiberei auch Cover. Innerhalb der Schreibwerkgruppe übernimmt jeder einen Zusatzjob. Also habe ich die Cover entworfen. Und also schreibe ich jetzt darüber. Alle Autoren im Schreibwerk gaben bisher schon einige Bücher in Eigenregie als Indie-Autoren heraus und verkaufen und sammeln Erfahrungen. Wir sind gut mit weiteren Autoren vernetzt. Dieser Artikel fasst zusammen, was nach unseren Erfahrungen ein Cover für E-Books und Print können muss.

Der Buchtitel muss auch in Thumbnailgröße lesbar sein

Darüber haben wir viel diskutiert. Denn jedeR von uns hat einen anderen Monitor, mit unterschiedlicher grafischer Auslösung und Farbmanagement. Was bei dem einen auch in kleiner Größe noch lesbar war, ging für die andere nicht mehr. Also genau so wie bei unseren Lesern.

Die beste Lesbarkeit erreicht man durch die Schriftgröße, die Schriftart und den Hell-Dunkel Kontrast zwischen Schriftfarbe und Hintergrund.

Für unsere Coverserie wollten wir eine geschwungene Schrift mit Serifen. Also musste sie noch größer werden, damit sie lesebar ist und bei jedem neuen Cover legen wir besonderen Wert auf den Kontrast.

Bild ergänzt Titel

Das Bild sollte am besten in der Auflösung von 300 dpi vorliegen, damit es auch für eine mögliche Printausgabe verwendet werden kann. Für die Bildauswahl ist nicht nur die Auflösung und das Motiv an sich wichtig, es sollte natürlich auf den ersten Blick einen Hinweis auf das Thema, das Genre oder die Stimmung im Buch geben und es sollte groß genug sein, damit es nicht zu unscharf wird, wenn man nur ein Detail verwendet.

Für die Folge “Die Enkelin” von Annemarie Nikolaus war es beispielsweise gar nicht so leicht ein Foto zu finden, dass sofort “Square Dance” transportiert. Es war jedoch wichtig, dass die Leser gleich wissen, in diesem Band geht es um eine Liebesgeschichte in der Square Dance-Gruppe des Vereins und nicht um Turniertanz, wie in der Folge von Eva Joachimsen.

In der Folge von Evelyn Sperber kommt der Tanz ja schon im Titel vor: “Liebe tanzt Rumba”, sodass sie sich bei der Auswahl des Bildes vor allem um den romantischen Aspekt gekümmert hat. (Die AutorInnen haben ihre Bilder und Farben jeweils selber ausgewählt.)

Hintergrund: weiß vermeiden

Ein weißer Hintergrund funktioniert in vielen E-Book-Shops (allen voran Amazon) schlecht– da verschwimmen die Buchformen mit dem Hintergrund des Shops. Wenn man sich für einen weißen Hintergrund entscheidet, muss man einen Rahmen um das Buch legen.

Printausgabe: Innenabstände schon von Anfang mit mindestens 6,5 mm anlegen

Tipps für E-Book-CoverWer für sein E-Book auch eine Printausgabe (zum Beipiel über Create Space) plant, sollte von Anfang an in der Gestaltung einen Sicherheitsabstand zum Rand bedenken. Bilder werden mit Anschnitt, das heißt 6,5 mm größer angelegt.

Wer öfters Daten für den Druck vorbereitet, kennt das schon. Üblich ist normalerweise für Plakate oder Flyer ein Anschnitt und ein innerer Abstand von jeweils 3 mm. Für Create Space müssen es aber rund 6,5 mm sein! (das hängt von der Buchgröße im Endformat ab).

Der Innenabstand bedeutet, kein Text, kein Logo – nichts wichtiges darf in dem Streifen bis zum Rand stehen.

Serie: die besondere Anforderung

Wir wollten eine Form finden, die große Wiedererkennung schafft und alle Einzeltitel der Serie in Zusammenhang bringen lässt. Gleichzeitig wollten wir den einzelnen AutorInnen möglichst viel Eigenständigkeit lassen. So ist der Trichter entstanden, der je nach Buchtitel anders eingefärbt wird.

Der Rest ist Geschmackssache.

Und so schauen sie aus, unsere ersten vier Cover (Fortsetzung folgt bald!)

Cover: Treppensturz, Tine Sprandel Cover: Erfolg lässt sich nicht erzwingen, Eva JoachimsenCover: Die Enkelin, Annemarie Nikolauscover-evi-web

Treppensturz: Neues vom Tanzclub Lietzensee mit Leseprobe

Cover: Treppensturz, Tine Sprandel

Kapitel 1

“Rita saß auf der zweituntersten Stufe mit gebeugtem Rücken, das Gesicht in den Händen verborgen. Sie spürte den zu kalten Beton durch die Jeans hindurch. Sie saß hier schon seit Stunden. So würde sie sich eine Blasenentzündung holen. Gedanken ploppten durch ihr Hirn. Die Zeit außer Kraft gesetzt. Ein Mensch lag zerschmettert zu ihren Füßen. Und sie dachte über eine Blasenentzündung nach.

Viele Stimmen sammelten sich seit einigen Minuten um sie herum. Sie hörte sie kaum, nur eine Stimme drang deutlich hervor: „Das ist die Zeugin, die den Mordanschlag überlebt hat, Frau Kommissarin.“

Scharfe Luft schoss durch scharfe Zähne. Rita vernahm das Zischen mit Erleichterung.

„Passen Sie mit Ihrer Wortwahl auf. Wir wissen noch nicht, was hier geschehen ist. Also verwenden Sie keine Begriffe wie ‘Mord’, ist das klar?“

Die Stimme der Kommissarin klang leicht und freundlich; daran änderte der maßregelnde Inhalt nichts.

Wo war sie, was war geschehen?

Sie lebte jetzt in Berlin. So viel war klar. In diesem Moment saß sie in einem klinkergelben Hinterhof irgendwo in Kreuzberg. Hinter ihr, in der oberen Etage, befand sich ein Tanzverein. Genau. Sie lebte erst seit ein paar Wochen in Berlin und nun war etwas Katastrophales geschehen. Etwas Entsetzliches, etwas, das sie nicht aushalten konnte.

Freitag im März

Ihr Umzugstag war ein Freitag.

Ritas Semester sollte am Montag beginnen. Papa hatte einen Transporter gemietet, viel zu groß für das Sofa, die Palme und den Schreibtisch, zwei Kisten mit ihren Lieblingsbüchern, ihrer Anlage und ihrem Bettzeug – mehr nahm Rita nicht mit. Eigentlich wollte Holger sie nach Berlin begleiten. Doch das ging nicht. Sie hatte sich ja von ihm getrennt. Da konnte sie kaum seine Hilfe annehmen. Es war schon peinlich, dass er ihr diese Hilfe angeboten hatte. Sie verstand ihren Vater schon. „Der ist ein Weichei, er ist zu nett. Du musst ins Leben hinaus.“ So oft musste sie sich Kritik anhören. Nach dem letzten Streit mit Holger (es ging um ihren Urlaub, den sie mit einer Freundin geplant hatte) und nachdem auch Mama Holger kritisierte, hatte sie es eingesehen. Erstmal Zeit ohne einen Freund. So sagte sie ihm, dass sie in Berlin weiterstudieren würde. Sie würde in Berlin tanzen und in Berlin selbstständig werden. Von den Eltern weg, von ihm weg, auf eigenen Füßen stehen.

Papa und Mama begleiteten sie, das war etwas nervig. Sie wäre gerne ganz allein mit dem Transporter nach Berlin gefahren.

„Und wer hilft dir ausladen?“

„Da ergibt sich schon etwas. Ich kann ja Werner anrufen.“ Werner Heinemann war ihr Patenonkel, ein Freund ihres Vaters. Mama lachte schrill: „Werner hat doch eh keine Zeit!“

„Lass mal, wenn wir dabei sind, wird er schon da sein“, lenkte ihr Vater ein.

Und Werner und seine Frau Christina standen bei ihrer Ankunft am Moritzplatz bereit.

Die wenigen Habseligkeiten waren schnell in ihrer kleinen Einzimmerwohnung verstaut.

Rita stellte die Dattelpalme an das Fenster neben der Balkontür, platzierte einen Untersetzer unter den dicken Topf und erklärte der Palme, dass das ab jetzt ihr Zuhause sei. „Gut, vielleicht ist es hier zu sonnig, doch ich finde, du solltest neben der Balkontür stehen. Damit ich mich an dir erfreue. Damit ich mich hier daheim fühle.“

Berlin. Es war die blödeste Idee, die Papa je gehabt hatte und Rita war darauf reingefallen. Als ob irgendetwas in ihr sagte, ja – das wird die Chance deines Lebens! Nach der langen Fahrt und dem Ausladen spürte sie nichts von der Chance; ihr erschien alles widersinnig und aufgesetzt.

Werner telefonierte, während sie zu fünft die vier Stockwerke nach unten gingen.

Mama plapperte. „Also glücklich bin ich nicht mit dem Moritzplatz und der Oranienstraße. Kreuzberg verändert sich zwar und ist nicht mehr ganz so scheußlich wie vor zehn Jahren, aber schau dich doch mal um: Ein Pakistanischer Imbiss, Thai, Sushi, Döner, kein einziger deutscher Laden. Und was hier alles zusammenkommt und so viele Araber! Ich weiß nicht, warum ihr das für Rita ausgesucht habt.“

Papa seufzte und tätschelte Mama den Rücken. „Multikulti hat noch niemandem geschadet.“

Das musste man ihm lassen. Weltoffen war er schon immer, der weltoffenste, eifersüchtigste Vater, den es gab. Er hatte nichts dagegen, wenn sie in ausländische Restaurants ging. Doch der Student aus der Nachbarschaft war strikt der falsche Junge für sie.

Und sie hatte sich auf den Umzug eingelassen. Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Weil Holger und sie gestritten hatten. Weil Holger ein Weichei war, deswegen trennte sie sich von ihm.

Das mit dem Weichei behaupteten nicht nur Mama und Papa. Zwei ihrer Freundinnen fanden ihn auch zu soft.

Und sie stritten im Winter oft. Über so korrekte Sachen wie Fahrradfahren und Stromsparen.

„Du bist zu gut!“, hatte Rita ihn angeschrien. „Ich will leben!“

Ab dann glaubte sie an Berlin. Es war nicht schwierig, das Studium in Berlin fortzusetzen. Ihre kleine Uni bei München unterhielt auch einen Campus mitten in der Hauptstadt. Sie schrieb sich für das Sommersemester wieder für Sport und angewandte Trainingswissenschaften ein. Papa rief Werner an und Werner besorgte die Wohnung. Sie hatte keine Ahnung, ob es in Berlin so schwer war, eine Wohnung zu bekommen wie in München.

Rita willigte in alles ein, weil es einfach war. Auf der grünen Seite des Platzes gab es so eine Initiative mit Gartenbau in der Stadt und Café mitten unter lichten Baumreihen; das gefiel ihr. Für sie als Mädchen aus dem Münchner Vorland war Berlin der Wahnsinn.

…”

gedruckt 72 Seiten, ISBN-13: 978-1490531229; hier bestellen: amazon

als E-Book: google books, amazon, thalia,
xinxii, smashwords, beam, hugendubel, weltbild, kobo, itunes

 

Quick, quick, slow – Tanzclub Lietzensee

Logo Quick, quick, slow - Tanzclub LietzenseeNeue Romanserie der Autorengruppe Schreibwerk

Tanzclub Lietzensee, ein rostiger Tanzverein oder der Beginn einer neuen Tanzära?

Im fiktiven Berliner Tanzclub Lietzensee treffen traditionsbewusste Gesellschaftstänzer auf talentierten Nachwuchs; Menschen, die einfach gerne tanzen, treffen auf wettkampferprobte Turniertänzer. Der Vorsitzende George Lagrange und die gute Seele, Marga Fischer, halten den Verein über Jahrzehnte mit Herzblut zusammen. Doch seit der Tanzclub Lietzensee von Charlottenburg nach Kreuzberg umgezogen ist, müssen sie sich mit modernen Strömungen auseinandersetzen: Square Dance bringt amerikanische Einflüsse, Fotos werden auf Facebook veröffentlicht und sorgen für einen Todesfall oder es ist einfach der stressige Arbeitsalltag heutzutage, der ihnen das Leben schwer macht.

In diesem Milieu spielt die neue Serie der Schreibwerk-AutorInnen. Wir wagen uns damit gleichzeitig an ein neues Format: Gemeinsam entwickelten wir das Setting, den Rahmen und die Räume für den fiktiven Tanzclub. Wir einigten uns auf einige Figuren, die in jedem Roman eine Rolle spielen werden. Vorsitzender, Kassenwart und Trainer zum Beispiel. Auch die gute Seele Marga Fischer hat sich in jedem Roman bereits etabliert. Die Romane selber schreiben die Autoren jeweils allein. Wir unterstützen uns gegenseitig mit Anmerkungen, Korrekturen und Lektorat.

Die ersten zwei Bände der neuen Serie sind bereits veröffentlicht:

Cover: Erfolg lässt sich nicht erzwingen, Eva Joachimsen„Erfolg lässt sich nicht erzwingen“ von Eva Joachimsen

Dieser Kurzroman handelt von der Turniertänzerin Melanie Sturmann und ihrem ehrgeizigen Partner Mirko Schönberg. Er handelt auch von dem Kampf, Beruf und Tanzsport mit einander zu vereinbaren. Wenn dann noch die Liebe dazukommt, wird alles zu kompliziert oder einfacher?

Cover: Die Enkelin, Annemarie Nikolaus„Die Enkelin“ von Annemarie Nikolaus

In dieser Folge geht es um die Abiturientin Madeline Lagrange. Die Enkelin des ehrgeizigen Vorsitzenden George Lagrange versucht sich ihrem Großvater zuliebe an dem Gesellschaftstanz. Doch ein ungeschickter Partner und ihre aufkommende Leidenschaft für den Square Dance und den Caller der Square Dance-Gruppe Chris Rinehart verändern ihre Einstellung. Das nimmt ihr Großvater nicht einfach so hin: Er setzt alle Hebel in Bewegung, die aufkommende Liebe zu verhindern.

Cover: Treppensturz, Tine SprandelIm Juli erscheint die dritte Folge, mein Kurzroman: „Treppensturz“:

Eine Tänzerin der Latein-Formation, Rita Färber, sitzt verstört, mit den Händen vor dem Gesicht, auf der Treppe, die im Hinterhof zu den Räumen des Tanzvereins führt. Vor ihr die Leiche ihres Tanzpartners Frederik Tapis. Was ist geschehen? Während die Polizei den Tatort sichert, versucht Rita Erinnerungsfetzen zusammenzuführen. Sie entdeckt, dass ihr Exfreund Holger aus ihrer Münchner Heimat eine leidenschaftliche Rolle spielt …

Im Sommer werden weitere Romane folgen, auch eine Folge, in der wir mehr über Marga Fischer erfahren. Alle Bücher erscheinen als E-Book und gedruckt und sind über die gängigen Internetshops erhältlich.

Mehr zum Schreibwerk und zu Quick, quick, slow – Tanzclub Lietzensee: http://schreibwerk-news.blogspot.de/.

Spiel mit dem Drachen

Für alle die gerne spielen, ab fünf Jahren

“Spiel mit dem Drachen”, von Tine Sprandel

„Ein Drache. Er nähert sich. Er ist grün und blau und mit dunklen Punkten. Nein, das sind keine Punkte, das sind Flecken. Große weihnachtsbaumgrüne Flecken. Miro, Lotte, Sven, Fabian und Laslo, die Kinder aus dem Lagerhaus, ducken sich hinter eine zerbrochene Fensterscheibe und schielen auf den Drachen …“

„Spiel mit dem Drachen“ ist eine Geschichte für zwischendurch, für unterwegs oder zum Vorlesen. Fünf Kinder entdecken einen Drachen, der in ihrer Fantasie so wirklich ist, dass sie ihn zum Leben erwecken und mit ihm sprechen. Ob sie ihn berühren dürfen, oder gar auf ihm fliegen? Ein fantasievolles Spiel unter Kindern beginnt.

“Spiel mit dem Drachen” gibt es hier: XinXii, smashwords, itunes, kobo. Weitere Shops werden folgen.

 

herzzeit

hol dein herz hinter dem mond hervor …

tausend teufel im bauch
tippeln den tanz freude
ewig jung – ewig verliebt
springen sie über wolken
küssen himmelwärts
und strahlen schamlos …
– es ist herzzeit!

©tine 1-13

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Krimineller Adventskalender

Als Autorengruppe Schreibwerk sind wir seit einiger Zeit mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt.

Das Ergebnis: Ab 1.12. werden wieder E-Books in der Weihnachts-Textwerkstatt vorgestellt. Außerdem veröffentlichen wir jeden Tag Kurzkrimis unter dem Motto “Wir ermorden den Weihnachtsmann” auf dem Blog Schreibwerk-Story.

Heiteres und Ernstes, Weihnachtliches und Kriminelles – jeden Tag neu!

Viel Spaß damit.

Adventskalender: Leuchtende Hoffnung

Ein Science Fiction-Roman mit Foto und Text für jeden Tag
Auch für ältere Kinder und Jugendliche

Herausgeberin: Annemarie Nikolaus

Ein Gemeinschaftsprojekt von: Annemarie Nikolaus, Annette Paul, Elsa Rieger, Evelyn Sperber-Hummel, Renate Hupfeld, Tine Sprandel, Sigrid Wohlgemuth

In einer fernen Zukunft haben zahllose Kriege und Umweltkatastrophen die Welt zerstört. Hunger und Krankheiten haben die Menschen auf ihre Urinstinkte zurückgeworfen. Die wenigen Überlebenden quälen sich entweder als resignierte Einzelgänger durch endlose Winter. Oder sie irren als heimatlose Gestalten umher und versuchen, den Untergang allen Lebens zu beschleunigen. Erid haust seit drei Jahren einsam in einer Höhle. Seit er seine Gefährtin verloren hat, zählt für ihn nur das schlichte Überleben. Da taucht in der Ferne ein seltsames Licht auf. Am gleichen Tag sucht eine verletzte Wölfin bei ihm Schutz. In Erid kehrt die Neugier zurück. Merkwürdiges geschieht, während er mit der Wölfin durch Schnee und Frost den Ursprung des Lichts sucht; und immer wieder scheint die Wölfin klüger als er. Eine alte Frau, die ein Stück des gefahrvollen Weges mit ihnen teilt, lehrt Erid neues Vertrauen. Und schließlich begegnet er Miriam … Der Science Fiction-Roman „Leuchtende Hoffnung“ ist als Adventskalender geschrieben, mit Bildern und Texten für jeden Tag.

Was Leser dazu sagen: „Mit ‚Leuchtende Hoffnung’ ist den Autorinnen ein Adventkalender der modernen Art gelungen, in dessen Geschichte jedoch die Herzenswärme der alten Märchen glimmt.“ „Die Geschichte handelt irgendwann in ferner Zukunft und doch scheint es, als wäre man zurück in der Steinzeit. (…) Advent – die Ankunft – ganz klassisch geht hier der Protagonist einen Weg, der ihn am Ende ankommen lässt. Das Licht – Hoffnung und Vertrauen – traditionelle Weihnachtsbilder in einer ungewöhnlichen Weihnachtsgeschichte.“

als ebook

Als E-Book erhältlich bei beam e-books, in den Amazon Kindle Shops
; bei Smashwords; auf iTunes, bei Kobo, Sony, Diesel, sowie auf Google Play, Xinxii  und Casa del Libro

Als Taschenbuch ISBN 978-1478319580; erhältlich bei amazon

 

 

Schreibwerk Katalog: Neu für Herbst und Winter 2012

Der neue SchreibwerkkatalogSchreibwerk veröffentlicht seinen Herbst/Winter-Katalog: “Wiehern, Gruseln und Schmunzeln” mit gratis Leseproben zu jedem Buch.
Er hat ein extra Kapitel für unsere Advents- und Weihnachtsbücher.

Dieses Mal stellen wir darin auch unsere gedruckten Bücher – Taschenbuch und Hardcover – vor.

Auf der gemeinsamen Homepage schreibwerk.fv-verlag.de kann er als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Schreibwerk“ ist eine Online-Autorenwerkstatt, der ich seit 2005 angehöre. Wir unterstützen uns gegenseitig mit Tipps, Kritik und Lob. Wir motivieren und unterstützen uns und wir gehen gemeinsam neue Wege. Nach einzelnen Print-Veröffentlichungen haben die Mitglieder der Gruppe viele ihrer Texte als eBook veröffentlicht und geben mit “Wiehern, Gruseln, Schmunzeln” ihren zweiten Gesamtkatalog heraus.

“Ungerecht!” Leseprobe

Cover "Ungerecht!" von Tine Sprandel

1. Kapitel: Ein Kloster voller Möglichkeiten

Jakob trabte an der hohen Mauer entlang und drückte die Klinke der Holztür. Er stemmte sein Gewicht dagegen, dann erst öffnete sich die Tür. Es roch nach dicken Wänden, die kaum etwas von der Wärme des Sommers abbekommen hatten. Die Vorhalle blinkte kalt und kahl. Die neuen Turnschuhe quietschten zu laut auf den abgelaufenen Fliesen. Es war der zweite Schultag im neuen Schuljahr in der neuen Stadt.

Zuerst marschierte Jakob an gleichförmigen Türen vorbei. Mit Schildern, auf denen zu lesen war: „Pforte“, „Sekretariat“ „Putzraum“. Am Ende des Ganges bog er um die Ecke.

Es folgten rechts und links vier Türen: „Frühling“, „Herbst“, „Sommer“, als letztes sein Klassenzimmer „Winter“.

Ein ganzes Schuljahr Winter. Zum Gruseln.

Die Tür stand offen.

Continue reading

“Ungerecht!” erscheint als eBook im Oktober

Krimi für Jugendliche ab 12 Jahren

Ungerecht!

Krimi für Jugendliche und Junggebliebene ab 12 Jahren

Ein echtes Kloster, mit Kreuzgang, Mönchen und Geheimgängen. Das ist die Schule, die Jakob nach dem Umzug der Familie erwartet. Die flapsige Bemerkung des Klassenlehrers über Überwachungskameras, veranlasst Jakob mit Jonny und Danny den Keller zu untersuchen, der an ihr Behelfs- Klassenzimmer angrenzt. Jonny findet zudem heraus, dass im siebzehnten Jahrhundert zwei Stiftsschüler aus diesem Kloster mit 12 Jahren als Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. So wie damals vermutet er auch heute eine weitverzweigte Überwachungsaktion im Kloster.

Bei der Aufklärung schlittern die Schüler in eine verbotene Situation nach der anderen, sie werden zu Recht und zu Unrecht bestraft. Jakobs neue Klasse ist so turbulent wie ungewöhnlich, doch dann droht ihm der Schulverweis. Ist das alles nicht irgendwie ungerecht?

 

Das eBook “Ungerecht!” bei amazon und smashwords.