Leserei

Lesung im Stall - Foto: "Menschen brauchen Tiere eV.", Wörnbrunn

Lesung im Stall – Foto: „Menschen brauchen Tiere eV.“, Wörnbrunn

Gleich zweimal durfte ich in diesem Sommer meine Geschichte „Haben Regenwürmer Augen“ lesen. Einmal im Verein „Menschen brauchen Tiere eV“: Danke an Ina Kirchhoff und danke an die Gemeindebibliothek Grünwald für die wunderbare Kulisse, die Organisation und danke an die wunderbar lauschenden Zuhörer! mehr +

Lesung Tine Sprandel und Günther Löffelmann März 2015Ein Schweinsbraten kann eine herrliche Sache sein. Knusprig die Kruste, zart das Fleisch, würzig die Soße und sämig die Knödel. Ein Hochgenuss. Was aber, wenn er verkocht, zu fett oder – Gott bewahre – versalzen ist? Der Zorn der Speisenden ergießt sich über den Koch, sein Werk erfährt ein vernichtendes Urteil.

Wir, Tine und Günter, finden, dass es mit der Literatur ebenso ist, wie mit der Kulinarik, der Autor die Rolle des Kochs einnimmt. mehr +

Ein Science Fiction-Roman mit Foto und Text für jeden Tag
Auch für ältere Kinder und Jugendliche

Herausgeberin: Annemarie Nikolaus

Ein Gemeinschaftsprojekt von: Annemarie Nikolaus, Annette Paul, Elsa Rieger, Evelyn Sperber-Hummel, Renate Hupfeld, Tine Sprandel, Sigrid Wohlgemuth

In einer fernen Zukunft haben zahllose Kriege und Umweltkatastrophen die Welt zerstört. Hunger und Krankheiten haben die Menschen auf ihre Urinstinkte zurückgeworfen. Die wenigen Überlebenden quälen sich entweder als resignierte Einzelgänger durch endlose Winter. Oder sie irren als heimatlose Gestalten umher und versuchen, den Untergang allen Lebens zu beschleunigen. mehr +

Schreibwerk Katalog

Neu ab Herbst und Winter 2012

Der neue SchreibwerkkatalogSchreibwerk veröffentlicht seinen Herbst/Winter-Katalog: „Wiehern, Gruseln und Schmunzeln“ mit gratis Leseproben zu jedem Buch.
Er hat ein extra Kapitel für unsere Advents- und Weihnachtsbücher.

Dieses Mal stellen wir darin auch unsere gedruckten Bücher – Taschenbuch und Hardcover – vor.

Auf der gemeinsamen Homepage schreibwerk.fv-verlag.de kann er als PDF-Datei heruntergeladen werden. mehr +

Lesung im Stall

„Lesung im Stall“ im Mensch-Tier-Begegnunshof Wörnbrunn

Am neunten August um 15.00 lese ich im Stall …

http://www.menschenbrauchentiere.de
in Kooperation mit der Gemeindebibliothek Grünwald, Ferienprogramm

Das Programm:

„Die Prinzessin mit der feinen Nase“ ein Wiesenmärchen mit Wiesenwicht Viktor und der Prinzessin Penelope, mit Glanzkäfern und einem Kaiser aus dem Ackerland …
Die Lesung ist für Kinder ab 6 Jahren und für Erwachsene! Für alle die Tiere und Blumenwiesen mögen. Mehr zum Buch

„Schreibwerk“ ist eine Online-Autorenwerkstatt,

der ich seit 2005 angehöre. Wir unterstützen uns gegenseitig mit Tipps, Kritik und Lob. Wir motivieren und unterstützen uns und wir gehen gemeinsam neue Wege. Nach einzelnen Print-Veröffentlichungen haben die Mitglieder der Gruppe viele ihrer Texte als eBook veröffentlicht und sich nun entschlossen, erstmals einen gemeinsamen Katalog vorzulegen: “Prinzessinnen, Hühner und Verräter”

Unsere Genres reichen von Phantastik über Historische Romane und Liebesgeschichten bis zu Erzählungen über Tiere. Märchen und Abenteuer für Kinder gehören dazu.

mehr +

Sind eBooks für Kinder sinnvoll?

Wer Kinderbücher sucht oder Kinderbücher schreibt weiß: Bis zu einem bestimmten Alter müssen die Geschichten und eBooks nicht nur den Kindern gefallen, sondern auch den Eltern. Und hier gehen die Meinungen oft auseinander.
Sind wir Eltern doch mal ehrlich: Wir beurteilen Bücher für Kinder gerne nach dem Kriterium „pädagogisch wertvoll“. Lernt mein Kind mit dieser Geschichte das Richtige? Sind die Problemlösungsvorschläge gesellschaftlich kompatibel? Sind elektronische Geräte zum lesen sinnvoll?

mehr +

Wie das hässliche Entlein zur Romanheldin wird

Leichtfüßig und phantasievoll erobert sich die kleine, unscheinbare und etwas durchgeknallte Romanheldin Bica die Herzen der Leser. Aus ihrer Sicht schildert der Autor, wie sie sich von Kindheitsmustern, ihrer verstorbenen Mutter und Männeridealen verabschiedet und schließlich …das verrate ich nicht. Das Buch ist durchweg spannend und fasziniert immer wieder durch einen nahen und authentischen Schreibstil und wunderbare Einfälle. Ein Beispiel:

„Stiefpapa Numero 6 (1,84 m, falls er sich mal gerade hielt; trank am liebsten den Kaffee an der Raststätte Schauinsland)“
Mit diesen zwei Informationen rastert Bica alle Menschen in ihrem Umfeld: Wie groß ist er oder sie und wie steht er oder sie zum Kaffee?

Im ersten Drittel hielt mich eine erstaunliche Tatsache im Bann: Die tote Mutter des Zimmermädchens Bica ist wieder da. Sie war eindeutig gestorben, begraben (nur Bica klaute die Urne mit der Asche) und sitzt doch leibhaftig in Bicas Wohnung. Bica steht absolut unter Strom. Sie muss nicht nur verhindern, dass die Mutter ihre Arbeit als Hausdame wieder aufnimmt, sie muss auch dafür sorgen, dass sie selbst ein Kind bekommt. Denn ihre Mutter behauptete, dass Eltern erst sterben dürfen, wenn ihre Kinder Kinder haben. Ständig fragt man sich als Leser, ist die Mutter nun wieder da, oder ist sie nicht? Wie löst Paul Mesa diese Situation auf?

Er schreibt konsequent aus der Sicht Bicas. Führt den Leser mit Liebe zum Kaffee in die Untiefen von Bicas Gedanken- und Gefühlswelt und durch das großartige „Schoßhotel“. So dass ich ab dem zweiten Drittel nur noch wissen wollte: Schafft Bica die Rückkehr in die normale (manchmal vielleicht langweilige) Welt? Liebe, Kaffee, Musik und Portugal geben dem Roman die Würze – von Anfang bis zum Ende ein Lesevergnügen. Einziger Kritikpunkt: der männliche Held am Schluss ist vielleicht zu dick aufgetragen. Mehr verrate ich nicht.

„Die kleine Göttin der Unfruchtbarkeit“ von Paul Mesa erscheint am 1.12.2011 im Rowohlt Taschenbuch Verlag