
Gerade habe ich zwei Artikel auf experto.de zu Nacktschnecken im Garten veröffentlicht. Die feisten braunen Biester, die jeden Gärtner in Wallung bringen. Wozu sind Schnecken gut? Gibt es einen Grund ihnen nicht mit Bierfallen, Schere und Schneckenkorn zu begegnen? Jedes Jahr wundere ich mich aufs Neue über den Killerinstinkt, den Schnecken im Garten bei mir auslösen. Und da bin ich auf das wunderbare Buch von Elisabeth Tova Bailey gestoßen:
Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
erschienen im Verlag Nagel & Kimche
Auf leise, gemächliche und höchst eindrucksvolle Art widmet sich die Autorin den kleinen Gehäuseschnecken. Dabei lässt sie den Leser entdecken: Schnecken sind faszinierend, spannend und für unser Ökosystem wertvoll. In ihnen lässt sich die Vielfalt des gesamten Lebens finden. Sie sind so spannend, dass sie der Protagonistin über viele Jahre einer schweren Krankheit helfen. Nachdruck verleiht die Tatsache, dass der Roman auf einer wahren Begebenheit basiert.
Durch eine Krankheit wird die Protagonistin aus dem schnellen und vollem Leben gerissen. Ans Bett gebunden, fast der Bewegungslosigkeit ausgesetzt, rettet eine ganz normale kleine Gehäuseschnecke ihren Lebensmut. Weiterlesen »
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Die Worte wollen nicht wie sie sollen? Sie finden keinen Anfang oder empfinden Ihre Texte als langweilig und ungeschickt? Der Roman geht nicht weiter, die E-Mail gerät zu trocken?
Ich empfehle Ihnen das Buch von
Karen Christine Angermayer: Verführung mit Worten. 33 Quickies für kurzweilige Texte.
Der Titel verspricht eine vergnügliche Lektüre und schnelle Abhilfe. Und das Buch hält dieses Versprechen. Ich kaufe mir nur noch selten Schreibratgeber, aber dieser lohnt wirklich.
Die Autorin wendet sich an alle, die etwas mit Worten zu tun haben. Ob E-Mails, Geschäftsbriefe, Werbetexter, Sachbuchautoren oder Literaten, sie baut ihre „Quickies“ so auf, dass Anfänger wie Fortgeschrittene etwas davon haben. Weiterlesen »
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Tomaten gedeihen wunderbar auf dem Blakon oder der Terrasse. Sie sind relativ leicht zu kultivieren und ihre Früchte schmecken herrlich. Besonders wenn sie selbst geerntet sind. Also optimal geeignet für Nebenbei- Gärtner. Warum Tomaten anpflanzen so viel Freude bringt:
Tomaten speichern Sonne
Das wussten schon die Azteken und Mayas. Etwa 200 v.Chr. bis 700 n.Chr. kultivierten sie Tomaten als „xitomatl“. Daraus leitet sich der heutige Name ab. In Südtirol und in einigen Gegenden Österreichs nennt man sie auch Paradeiser. Botanisch korrekt heißen Tomaten Solanum lycopersicum und gehören zur Famile der Nachtschattengewächse. Sie sind also mit Auberginen, Kartoffeln, Petunien und vielen mehr eng verwandt.
Tomatenfrüchte liefern Sonnenenergie
Der botanische Name deutet auf den roten Farbstoff, das Lycopin, hin. Es soll antioxidativ wirken und damit die Abwehr stärken. Tomaten sind also gesund. Gemüse überhaupt.
Während viele Gemüsesorten bei uns noch immer zur Pflicht gehören, hat sich die Tomate längst zur Kür gemausert. Im Durchschnitt isst jeder Deutsche rund 22 Kilogramm Tomaten pro Jahr. Gerade Kinder mögen die rote Paradiesfrucht besonders. Weiterlesen »
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21. Februar 2012 von admin


Matsch und Tauwetter
Tauwetter ist grauschwarz, suppt und sifft.
Ich mag eigentlich kein Tauwetter. Es ist Mittelmaß. Nicht heiß nicht kalt. Nicht fest nicht flüssig. Pippi Langstrumpf ohne Sommersprossen und Pferd. Wie das Wort „eigentlich“. „Eigentlich“ macht jede Tatsache relativ. Das Wort gehört zu den Füllwortern, Füllwörter sollte man streichen. Darum schreibe ich nicht über Tauwetter, kein Wort. Wie soll man über das Dazwischen auch schreiben? Eben, wenn man das „eigentlich“ weglässt, muss man es direkt aussprechen: Tauwetter ist für sich allein betrachtet doof.
Bei Tauwetter rauscht das geschmolzene Wasser. Die Flüsse steigen über die Ufer, überschwemmen, füllen Keller. Das Wasser nimmt Geröll mit, Schmutz und Dreck. Es fließt aus allen Richtungen, von oben nach unten. Zurück bleiben graue, matschige mit Erde vermischte Schneereste. Tauwetter nimmt Dreck mit, hinterlässt Dreck.
Es gibt Länder, in denen kommt der Frühling fast über Nacht. In Moskau zum Beispiel mutet es wie ein Wunder an, wenn binnen weniger Tage die schwarzen Flächen neben den Straßen grün werden. Nach dem Winter besiedelt grün all den grauschwarzen Ruß.
Tauwetter leitet ein Wunder ein. Weiterlesen »
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14. Februar 2012 von admin

„Durch Storys sehen wir die Welt. Wenn eine Story unser Herz und Hirn bewegt, dann hat sie in uns eine Bereitschaft geschaffen, etwas zu verändern.“ Vera F. Birkenbihl
Storytelling in Naturwissenschaften heißt mit Geschichten Wissen schaffen.
Geschichten und Naturwissenschaften passt das überhaupt?
Schließlich geht es um komplexe Fakten, mathematische Axiome und kompetente Formeln.
„Vertrau mit – ich erzähl’ Geschichten“ lässt Jeanette Winterson Napoleons Koch in „Verlangen“ sagen. In den Episoden rund um Napoleon und den Russlandfeldzug erleben wir wie Henri, Hähnchenbrater seiner Majestät, den Glauben an sein Idol verliert. Wir lesen vom Krieg, von Kriegsbesessenheit und sinnlosen Opfern. Gleichzeitig fragen wir uns, ist das alles wahr? Allein diese Frage beweist: die Geschichte vom Koch klingt authentisch. Je authentischer eine Aussage ist, desto mehr vertrauen wir dem Erzähler. Er macht die Fakten nachvollziehbar und gibt uns Anknüpfungspunkte.
Eine authentisch erzählte Geschichte schafft Identifikation Weiterlesen »
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6. Februar 2012 von admin
Sie wollen Ihre Obstbäume optimal pflegen und dazu gehört der Obstbaumschnitt. Aber wie schneidet man richtig? Wann und welche Äste?
Was bedeutet Winterschnitt und Sommerschnitt? Kann man bei Minusgraden Apfelbäume schneiden? Zu all diesen Themen werde ich häufig befragt und habe deshalb eine Serieauf experto.de begonnen.
Zuerst ein paar Grundlagen zum Obstbaumschnitt:
Der neueste Artikel behandelt den Schnitt von Apfelbäumen, stellvertretend für alle Kernobstsorten also auch für Birnen.
In lockeren Abständen werden weitere Obstbäume konkret behandelt.
Welche Fragen und Erfahrungen haben Sie?
Ich freue mich über Kommentare. Hier oder im Forum auf experto.de.
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30. Januar 2012 von admin
Kennen Sie das? Im April kräuseln sich die Blätter Ihres Pfirsichbaums, verdicken und verkrümmen. Sie verfärben sich rötlich oder weißlich, werden immer dunkler bis sie im Juni ganz abfallen. Und Sie erfahren: Zu spät. Ein Pilz hat die Blätter bereits durchwuchert. Die Kräuselkrankheit kann man nur im Winter beim „Knospenschwellen“ in den Griff bekommen. Auf experto.de zeigen ich Ihnen wie:
Kräuselkrankheit am Pfirsich: Nur jetzt im Winter zu bekämpfen! – Garten.
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24. Januar 2012 von admin

Was haben Gärtner und Schreiberlinge mit einander gemeinsam?
Seit ich diese Frage immer wieder verfolge, stoße ich auf sehr viele Gemeinsamkeiten. Als schreibende Gärtnerin oder als gärtnernde Autorin (je nach Jahreszeit) helfen mir solche Vergleiche durch den Alltag. Wenn es darum geht einen großen Roman im Kopf zu sortieren, oder wenn ich mich täglich an die Überarbeitung eines Buches setzen will, oder sollte, um einen Termin einzuhalten. Oder einfach nur, wenn meine Schulter vom Tippen wehtut und ich mich im winterlichen Garten ablenken will.
Umgekehrt liegt jeder Gartenplanung eine Konzept zugrunde. Was für Formen will ich, aus welcher Perpektive sehe ich in den Garten, welche Räume sollen entstehen. Das klingt alles ähnlich wie Setting, Perspektive oder Genre …
Es ist Winter und mein neuer Roman verlangt Geduld und langen Atem. Also geht es heute um das Thema Geduld:
Geduld ist die Tugend des Indianers und bringt einem christilichen Weißen keine Schande … wirst du denn nie die Weisheit der Geduld erkennen lernen?
J.F. Cooper, Die Prärie
Geduld ist also eine Tugend und höchst erstrebenswert. Wieso assoziiere ich dennoch mit Geduld gleichzeitig Langweile, brav sein oder angepasst sein? Und wieso gehört nach ein paar Jahrzehnten auf dieser Welt, Geduld immer noch nicht zu meinen Stärken?
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6. Oktober 2011 von admin

Superschnell und rechtzeitig zur Buchmesse ist mein neues Buch
Trends und Livestyle Oympiaregion Seefeld
im Umschau Buchverlag erschienen.
Mit wunderbaren Fotos von Daniel Schvarcz.
Ihr könnt es direkt beim Verlag bestellen.
„Die Olympiaregion Seefeld ist ein kleines Paradies“. Das behaupten Einheimische und langjährige Gäste des beliebten Tiroler Urlaubsgebiets einhellig. Die Nachforschungen der Autorin ergaben: Das einmalige Panorama des Seefelder Hochplateaus, mit seinen Bergen, Seen und sportlichen Möglichkeiten ist nur ein Teil dessen, was diesen Landstrich so besonders macht. Dieses Buch lädt ein, das unbeschwerte Lebens- und Urlaubsgefühl in Hotels, Restaurants, Boutiquen und Sportbetrieben nachzuempfinden. Mit besonderem Augenmerk auf typische Tiroler Eigenschaften: Sinn für Tradition, urgemütliche Gastlichkeit und Offenheit gegenüber den Gästen.
Aus dem Inhalt:
- Casino Seefeld
- Schischule Seefeld
- Interalpen-Hotel Tyrol
Produktinformationen:
144 Seiten
ISBN: 978-3-86528-513-3
Trends und Lifestyle Olympiaregion Seefeld
Albertine Sprandel / Daniel Schvarcz
EUR 33,90 / EUR (A) 34,90
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Die erste Runde ist geschafft:
Alle Texte zu meinem Buch “Trends und Lifestyle in der Olympiaregion Seefeld” sind beim Verlag.
Über 40 Betriebsinterviews, circa 144 Seiten über die besten Adressen für Sport und Vergnügen, Urlaub und Wellness und redaktionelle Einblicke in diese reizvolle Landschaft Tirols…
und dazu superschöne Fotos von Daniel Schvacz.
Das war ein Drei-Monatsmarathon.
Jetzt kommen zwar noch ein paar Korrekturläufe – aber ich bin mit dem größten Teil fertig!
Das Buch erscheint im Oktober 2011 im Umschau Buchverlag.
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